Biographie
Der Schweizer Posaunist David Bruchez- Lalli ist seit 2005 Professor für Posaune an der Hochschule für Musik Detmold und Solo-Posaunist des Tonhalle Orchester Zürich. ab September 2008 wird er auch an die ZHDK unterrichten.
Er absolvierte sein Studium am Conservatoire Lausanne, sowie in New York, London und an der „Herbert von Karajan Akademie“ des Berliner Philharmonischen Orchesters.
Seine beträchtliche Musikalität und solistische Virtuosität an der Posaune – ein Instrument, das oft unter fehlendem Interesse in der Welt der klassischen Musik zu leiden hat – ermöglichten es ihm, als erster Blechbläser das Finale des prestigevollen „Eurovision Competition for Young Musicians“ (1994) in Warschau zu erreichen und das „International Forum of Young Performers“ in Bratislava (1999) zu gewinnen. David Bruchez-Lalli erhielt außerdem folgende Auszeichnung und Preise: Concours Suisse de Musique pour la Jeuness (1991), Migros Scholarship 1993-1996, Kiefer-Hablitzel-Preis der Association des Musiciens Suisses in 1997, Concours International d’Exécution Musicale of Geneva in 1998, den Preis der Stadt Passau und den Preis der Stadt Grenchen (Schweiz).
Als 20-jähriger wurde er 1996 Posaunist des Orchesters der Oper Zürich und ist seit 2005 Solo-Posaunist des Tonhalle Orchester Zürich.
Als Solist trat David Bruchez-Lalli mit zahlreichen Orchestern auf, darunter: Orchestre de la Suisse Romande, Warschauer National Orchester, Radio Sinfonie Orchester Basel, Lausanne Sinfonietta, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestra della Svizzera Italiana, Kremerata Baltica, St. Petersburg Camerata, Radio Slovakia, Radio Kiev, u.a.
Sein Repertoire reicht von Werken des Barocks (auf historischen Instrumenten) - er spielte u.a. mit Nikolaus Harnoncourt, Sir Elliot Gardiner und William Christie - über klassische Konzerte der Posaunen-Literatur bis hin zur „Neuen Musik“ der zeitgenössischen Komponisten aufgeführt mit Klangkörpern wie Opera Nova ZH, Collegium Novum, Ensemble für Neue Musik Zurich und Contrechamps (Genf).
Solo-Konzerte und Kammermusik führte er in Wien (ORF, Wien Modern), Berlin (Kleine Philharmonie), Paris (Cité de la musique), Verona (Festival di Ottoni), Köln (WDR), Zürich, Davos (Young Artist in Concert), Sion (Tibor Varga Festival mit Christian Lindberg und Hakan Hardenberger ), Basel (Les Muséiques mit Gidon Kremer und Peter Sadlo) St. Petersburg (Olympus Festival) und der Swiss Brass Week auf. Seine zahlreichen Aufnahmen und Auftritte in Fernsehen und Radio sind genau wie seine CD-Einspielungen der Beweis für ein breit gefächertes Spektrum seiner Aktivitäten. Die erste Solo-CD „Grammont Portrait“ erhielt ausgezeichnete Kritiken.
Im Sommer 2007 ist David Bruchez-Lalli Stipendiat der „American Academy of Conducting at Aspen“ als Fortbildung im Fach Orchester-Dirigieren.
2007 gab er sein "debut" als Oper Dirigent mit Verdi "La Traviata" und Puccini "Tosca".
